Wer kennt das nicht?

Die Tage und Wochen vergehen wie im Flug und schneller als uns lieb ist. Der Kalender ist voller Termine – auf der Arbeit oder in der sogenannten Frei-Zeit. Die Gedanken kreisen beim aktuellen Termin noch um den letzten Termin oder bereits um den Folge-Termin.

Manchmal wäre doch ein STOP-Knopf verlockend um Gedanken-Karussell und Autopilot zu unterbrechen.

Doch wer kann das eigentlich und wie geht das?

Erfreulicherweise steckt in jedem von uns die Fähigkeit diesen „STOP“-Knopf zu tätigen, unabhängig von Zeit und Ort. Dabei geht es darum die Konzentration auf den Moment zu richten. Im Hier und Jetzt sein. Nicht-Urteilen. Bei sich sein. Achtsam sein.

Karl Valentin (Komiker & Wortkünstler), beschrieb es folgendermassen: „Heute habe ich eine Verabredung mit mir selbst. Ich bin ganz gespannt, ob ich zuhause bin.

Daten auch Sie sich selbst. Versuchen Sie das was Sie tun auch wirklich zu tun und lassen Sie sich nicht von Ihren Gedanken mitreissen. Ganz nach dem Motto „wenn ich stehe, dann stehe ich, wenn ich gehe, dann gehe ich, wenn ich sitze, dann sitze ich, wenn ich esse, dann esse ich“. Sie können hierbei grundsätzlich jeder Aktivität nachgehen, hauptsache Sie tun diese achtsam.

Mit achtsamen Momenten können Sie sich selbst einen kurzzeitigen Ausstieg aus dem Alltags-Hamster-Rad ermöglichen.

Obendrein tun Sie auch noch was für Ihre Gesundheit – mit Achtsamkeit können Sie u.a. Ihre mentale und körperliche Wahrnehmung verbessern,  was wiederum eine positive Auswirkung auf die Wahrnehmung und Regulation der eigenen Emotionen, Handlungen und Ihre Aufmerksamkeit haben kann.

Gönnen Sie sich von Zeit zu Zeit eine Verabredung mit sich selbst.

Mehr Anregungen zu diesem Thema finden Sie auch im Buch von Tobias Esch „Der Selbstheilungscode“ sowie im Interview mit dem Begründer der Achtsamkeitsbewegung Jon Kabat-Zinn https://www.srf.ch/sendungen/sternstunde-philosophie/jon-kabat-zinn-achtsamkeit-die-neue-gluecksformel

Jana Meyer
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