Mein Arbeits­pen­sum 90%, mein eige­ner Arbeits­platz, mein eige­ner höhen­ver­stell­ba­rer Schreib­tisch, mein eige­nes Tele­fon, ein Foto mei­ner Toch­ter und mei­ner Frau, täg­lich die glei­che Aus­sicht aus dem Fens­ter – herr­lich die­se Ver­traut­heit rund um mei­nen eige­nen Arbeits­platz! Ähn­lich wie bei uns zu Hau­se, eige­nes Zim­mer, eige­nes Bett, eige­ne Decke – okay es kommt vor, dass ich mein Bett manch­mal nicht nur mit mei­ner Frau, son­dern auch noch mit unse­rer Toch­ter und unse­ren bei­den Hun­den tei­len darf.

Ein Tag hat 24 Stun­den, 8 davon am eige­nen Arbeits­platz, 8 im eige­nen Bett, die rest­li­chen 8 Stun­den gestal­ten sich fle­xi­bel. Der Mensch ist ein Gewohn­heits­tier, natür­lich gewöhnt man sich auch an geteil­te Arbeits­plät­ze, indi­vi­du­el­le Lösun­gen, auf den ein­zel­nen Men­schen zuge­schnit­ten, sind jedoch meis­tens nach­hal­ti­ger. Die Kos­ten ich weiss, ein Aspekt der natür­lich nicht zu unter­schät­zen ist! Desk-Sharing sorgt auf jeden Fall für Gesprächs­stoff, sowohl bei Arbeit­ge­ben­den wie Arbeitnehmenden.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/standard/Mitarbeiter-ohne-eigenen-Schreibtisch/story/24143497