“Wenn das Gehirn des Men­schen so ein­fach wäre, dass wir es ver­ste­hen könn­ten, dann wären wir so dumm, dass wir es trotz­dem nicht ver­ste­hen könn­ten.” — Jostein Gaarder

Es liegt in der Natur des Men­schen, neu­gie­rig zu sein und die Phä­no­me­ne unse­rer Welt ver­ste­hen zu wol­len. Einer­seits führt die­ser Umstand dazu, dass in der Geschich­te der Mensch­heit in ver­schie­de­nen Dis­zi­pli­nen immer wie­der fas­zi­nie­ren­de Erkennt­nis­se gewon­nen wer­den konn­ten, ande­rer­seits kann genau die­ser Fort­schritt hin­ter­fragt werden.

Inwie­fern wol­len oder „müs­sen“ wir uns selbst und die Welt, wel­che uns umgibt, verstehen?

Sind wir über­haupt in der Lage, die­se Unmen­gen an gewon­ne­nen Infor­ma­tio­nen zu ver­ar­bei­ten und sinn­voll zu nutzen?

Und wel­chen Preis sind wir bereit zu zah­len, die­sen schein­bar unend­li­chen Wis­sens­durst zu stillen?

 

Chris­toph Möhl

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