Jeder ist sein eigener Experte!

Am Mon­tag, 20. Janu­ar 2020 haben wir uns im Team der life­time health zum drit­ten Wei­ter­bil­dungs­tag über den Lösungs­ori­en­tier­ten Ansatz (LOA) getrof­fen. Mar­kus Hald­ner und Jürg Blum, bei­de Exper­ten für LOA, haben uns gekonnt und inter­es­sant durch die drei Tage geführt. Aus­gangs­punkt die­ser Metho­dik (und stück­weit Lebens­ein­stel­lung) ist die Annah­me, dass jeder Mensch zu jeder Zeit von sich aus gese­hen das Best­mög­li­che machen will. Und dass er die nöti­gen Res­sour­cen dazu auch mit­bringt. Alle Hand­lun­gen, auch sol­che mit nega­tiv erschei­nen­den Aus­wir­kun­gen, sind Teil die­ser Lösungssuche.

Das kann für mich als Ansprech- und Fach­per­son auch mal anspruchs­voll sein: Völ­lig objek­tiv ein Gespräch zu füh­ren, stets das Posi­ti­ve her­aus­zu­le­sen, auch wenn ich aus eige­ner Erfah­rung und Aus­bil­dung viel­leicht eher Nega­ti­ves dar­in sehe. Aber es hilft! Sich nicht auf die Pro­ble­me, son­dern auf die Lösun­gen zu fokus­sie­ren, ver­ein­facht vie­les. So habe ich denn auch gelernt, aus Schwä­chen Stär­ken zu machen. Das Stich­wort dazu: Umdeu­ten. Aus einem auf­be­geh­ren­den Men­schen wird ein mei­nungs­star­ker. Dank den geüb­ten Gesprächs­füh­run­gen bin ich nun auch dafür gewapp­net, die Moti­ve hin­ter den Hand­lun­gen zu erken­nen und aus allem etwas Posi­ti­ves herauszuholen.

Für den Umgang mit Kun­den und Kli­en­ten bedeu­tet das, dass ich in mei­nen Gegen­übern stets die Exper­ten für ihre Situa­ti­on sehen. Sie ken­nen sich am bes­ten und wis­sen daher auch, wie sie ihre Zie­le errei­chen kön­nen. Ich bewe­ge mich auf Augen­hö­he mit ihnen, sehe den Sinn hin­ter ihren Hand­lun­gen und bestär­ke sie in dem, was sie erreicht haben und noch errei­chen möchten.