Mit­tagswork­shop

Der life­time health Mit­tagswork­shop wird seit 2009 regelmäs­sig durchge­führt. Ziel der Ver­anstal­tung ist es, ver­schiedene Akteure aus dem Gesund­heits- und Inte­gra­tions­bere­ich zusam­men und durch Kurzrefer­ate zu einem aus­gewählten The­ma weit­er zu brin­gen. Die Kom­bi­na­tion von Infor­ma­tion, Ver­net­zung und kuli­nar­ischem Rah­men­pro­gramm, ist das Erfol­gsrezept dieses Anlasses.

Mei­n­un­gen zum life­time health Mittagsworkshop:

Die Mit­tagswork­shops von life­time health sind eine Quelle von neuen Kon­tak­ten und prax­is­na­hem Erfahrungsaus­tausch. Life­time health gelingt es immeer wieder, die inter­es­san­ten Leute an einen Tisch zu brin­gen, die auch etwas zu sagen haben. Die Folge: Gute Gespräche, neue Erken­nt­nisse, span­nende und neue Projekte ”

Thomas Braun, Insti­tut für ange­wandte Mor­pholo­gie, www.methodik.net

” Der life­time health Mit­tagswork­shop ist für mich eine ide­ale Gele­gen­heit um Leute im Inte­gra­tions­bere­ich per­sön­lich ken­nen zu ler­nen, mein Wis­sen zu erweit­ern und gle­ichzeit­ig kuli­nar­isch ver­wöh­nt zu wer­den. Dass die Mahlzeit­en von den Teil­nehmenden des Inte­gra­tionspro­gramms hergestellt wer­den, finde ich das Tüpfchen auf dem i ”

Ursu­la Limach­er — Alge, Koor­di­na­torin iiz Net­zw­erk, www.iiz.zh.ch

Ich ver­passe keinen der Mit­tagswork­shops bei life­time health, denn jedes Mal gehe ich bere­ichert mit wichtigem Wis­sen zurück ins Büro und freue mich auf den näch­sten Event. Gut kom­biniert: Pro­fes­sionelle Präsen­ta­tio­nen, feines Essen und Zeit mit inter­es­san­ten Men­schen zu Netzwerken ”

Eve­line Tay­lor, Stiftung Arbeits­gestal­tung, www.arbeitsgestaltung.ch

«Welch­er Zusam­men­hang beste­ht zwischen 

Arbeit­sun­fähigkeit­en und der Betriebskultur?»

Fre­itag, 13. Novem­ber 2020 von 12.00 – 13.30 Uhr

Pro­gramm und Anmeldung

23. LTH-Mit­tagswork­shop:

6 Haupt­fak­toren eines gesund­heit­sori­en­tierten Führungsstils

Auszug aus dem Refer­at von Alexan­dra Huber, Job Coach SVA Zürich, IV Stelle, www.svazurich.ch

«Hin­schauen statt wegschauen, d.h. intervenieren»

«Für Mitar­bei­t­ende ist die Unter­stützung des Vorge­set­zten das Wichtigste».

«Vorge­set­zte sind gefordert: WIE spreche ich meine Beobach­tung beim Mitar­bei­t­en­den an?»

«Spätestens dann, wenn das Pri­vatleben eines Mitar­bei­t­en­den seine Arbeit­sleis­tung neg­a­tiv beein­trächtigt, soll ein Vorge­set­zter das Gespräch suchen.»

«Mitar­bei­t­ende erleben oft­mals mehr Scham/Angst, ihr psy­chis­ches Prob­lem beim Vorge­set­zten anzusprechen.»

6 Haupt­fak­toren eines gesund­heit­sori­en­tierten Führungsstils

22. LTH-Mit­tagswork­shop:

“Ver­hal­tensän­derun­gen ermöglichen — über Meth­o­d­en und deren Umset­zung in die Praxis”

Abstract von Prof. Dr. Frank Wieber, www.zhaw.ch/de/gesundheit/

Indi­vidu­elles Ver­hal­ten zu verän­dern ist ein zen­trales Ziel gesund­heitswis­senschaftlich­er Inter­ven­tio­nen, um die kör­per­liche und psy­chis­che Gesund­heit zu fördern und Krankheit­en vorzubeu­gen. In der Prax­is erweist sich das Verän­dern von Ver­hal­tensweisen jedoch als grosse Her­aus­forderung. Beispiel­sweise reicht das Ver­mit­teln von Wis­sen über gesund­heitss­chädlich­es und ‑förder­lich­es Ver­hal­ten oft nicht aus, um Ver­hal­tensän­derun­gen zu bewirken. In seinem Vor­trag stellt Frank Wieber aktuelle Konzepte aus der Forschung zur Ver­hal­tensän­derung wie das The­o­rie Domä­nen Rah­men­mod­ell, das Rad der Ver­hal­tensän­derung und die Tax­onomie der Ver­hal­tensän­derung­stech­niken vor. Diese Bausteine helfen in einem struk­turi­erten Prozess mass­geschnei­derte Inter­ven­tio­nen zu entwick­eln, in dem man das zu ändernde Ver­hal­ten und die Moti­va­tion, Fähigkeit­en und Gele­gen­heit­en der Beteiligten für Verän­derun­gen genau analysiert und dann passende Tech­niken zur Ver­hal­tensän­derung auszuwählen. Ein beson­der­er Fokus liegt dabei auf moti­va­tionalen Strate­gien, die Per­so­n­en darin unter­stützen, passende Ziele zu find­en und ihre Hand­lun­gen im Ein­klang mit ihren Zie­len zu steuern. Hier bildet die soge­nan­nte WOOP Strate­gie bei der man sich die gewün­schte Zukun­ft mit ihren besten Ergeb­nis­sen zunächst vorstellt, um sie im näch­sten Schritt men­tal mit der Gegen­wart zu kon­trastieren. So iden­ti­fiziert man die zen­tralen Hin­dernisse und kann sich mit Wenn-Dann effek­tive Hand­lungsplä­nen über­legen, wie man diese überwindet.

21. LTH-Mit­tagswork­shop:

“Holacra­cy bei FREITAG: Mehr Autonomie für die Mitarbeitenden”

Pas­cal Dulex, Cul­ture Coach bei FREITAG, zeigte in seinem Refer­at den Anwe­senden ein­drück­lich auf, wie FREITAG die Autonomie sein­er Mitar­bei­t­en­den fördert.

Neue, autonomiefördernde Organ­i­sa­tions­for­men wer­den ger­ade im IT- Bere­ich schon länger angewen­det. FREITAG hat sich entschlossen, diesen Weg in seinem sehr het­ero­ge­nen Arbeit­sum­feld zu beschre­it­en. Die Fir­ma hin­ter den weltweit bekan­nten Taschen aus gebraucht­en LKW-Pla­nen und den voll­ständig biol­o­gis­chen, in Europa gefer­tigten Klei­dern möchte alle Mitar­bei­t­en­den, von der Pro­duk­tion bis zum Verkauf, stärk­er in die Weit­er­en­twick­lungs- und Entschei­dung­sprozesse ihrer Organ­i­sa­tion ein­binden. Mit Holacra­cy hat sich FREITAG für ein Mod­ell entsch­ieden, welch­es die Entschei­dungskom­pe­ten­zen weg von der gewohn­ten Vorge­set­zten­rolle hin zu den fach­lichen Skills und den dahin­ter liegen­den Rollen legt.

Pas­cal Dulex ging im ersten Teil seines inspiri­eren­den Refer­ats auf die Geschichte von FREITAG ein. Die Organ­i­sa­tion ist wie viele KMU laufend gewach­sen und wurde zunehmend vor die Her­aus­forderung gestellt, wie Arbeit­sprozesse, Infor­ma­tion und Kom­mu­nika­tion mit zunehmender Grösse und Spezial­isierung sichergestellt wer­den kön­nen. FREITAG entwick­elte in der Folge ein klas­sis­ches Organ­i­gramm mit ver­schiede­nen Hier­ar­chi­estufen. Zunehmend stellte man jedoch fest, dass in einem solchen – oft sta­tis­chen Sys­tem meist Umwege gemacht wer­den und Inno­va­tion erschw­ert wird. Darauf suchte man nach Alter­na­tiv­en, um als Organ­i­sa­tion in Bewe­gung bleiben zu kön­nen. Bald set­zte sich in der GL eine Vision durch, sich wie eine Stadt weit­er entwick­eln zu kön­nen; beispiel­sweise wie Quartiere, welche gewisse Entschei­dun­gen in einem vorgegebe­nen Rah­men autonom fällen können.

Der Ref­er­ent führte weit­er aus, wie man im ganzen Prozess schliesslich auf das Mod­ell Holacra­cy stiess, das aus Sicht der GL der Vision am näch­sten kom­men sollte. In einem lang­wieri­gen und her­aus­fordern­den Prozess machte man sich dran, Hier­ar­chien aufzubrechen. Dies set­zte jedoch eine aktive Rolle und Koop­er­a­tion der Mitar­bei­t­en­den voraus. Durch deren Ein­bindung ver­sprach man sich direk­tere Kom­mu­nika­tions- und kürzere Entschei­dungswege. In zahlre­ichen Work­shops und Train­ings wur­den die Mitar­bei­t­en­den mit dem Sys­tem ver­traut, welch­es auf klare Rollen, Ver­ant­wortlichkeit­en, Meet­ing­for­mate und Kom­mu­nika­tion­sregeln baut. Zen­traler Bestandteil ist die Holacra­cy-Ver­fas­sung, welche von den Inhab­ern, den Gebrüder Fre­itag unterze­ich­net wurde, die damit alle Beteiligten zu gle­ich­w­er­ti­gen Part­nern im Gesamt­sys­tem machten.

Neben der Förderung der Soft­skills der Mitar­bei­t­en­den set­zt FREITAG auf die Soft­ware holaspir­it, welche für die Umset­zung eine wichtige Rolle spielt. Für jede Rolle wur­den entsprechende Auf­gaben und Ver­ant­wortlichkeit­en definiert. Diese wiederum ist Bestandteil eines grösseren Kreis­es. Dieser Kreis kann wiederum Bestandteil sein eines über­greifend­en Kreis­es, wenn das Sys­tem es erfordert. Diese Kreise kon­nten mit der Soft­ware visu­al­isiert wer­den und dienen als Ori­en­tierung­shil­fe, wie die Kreise miteinan­der inter­agieren. Wichtig ist, dass einzelne Bestandteile dieses Sys­tem nicht in Stein gemeis­selt sind, son­dern im Sinne ein­er ler­nen­den Organ­i­sa­tion laufend geän­dert wer­den kön­nen, wenn sie für das Gesamt­sys­tem eine Weit­er­en­twick­lung bringen.

So schön Holacra­cy auf dem Papi­er tönt – dessen Umset­zung ist ger­ade in einem het­ero­ge­nen Umfeld sehr her­aus­fordernd. Wie geht ein Kader­mit­glied plöt­zlich mit dem Weg­fall von Macht um? Wie bringt man Mitar­bei­t­ende dazu, sich einzubrin­gen und Entschei­dun­gen zu fällen, wenn sie sich gewohnt sind, nur Auf­tragsempfänger zu sein? Mit diesen und weit­ere Hin­dernissen ist FREITAG nach wie vor kon­fron­tiert. Pas­cal Dulex wagte in seinen abschliessenden Worten keine Prog­nose, ob es ihnen gelingt, ihre Vision gemäss ihren Vorstel­lun­gen zu real­isieren. Er liess jedoch keinen Zweifel offen, dass sich kaum jemand bei FREITAG die Rück­kehr zum alten Sys­tem wünscht.

Autor: Samuel Maurer

Rezepte 20. LTH-Mit­tagswork­shop folgen

20. LTH-Mit­tagswork­shop:

“Per­sön­liche Zukun­ft­s­pla­nung” für eine erfol­gre­iche beru­fliche Inte­gra­tion von jun­gen Erwachsenen

Thomas Holz­gang, Bere­ich­sleit­er Eingliederung bei der IV-Stelle Kan­ton Schwyz, hielt an der Jubiläum­saus­gabe der Mit­tagswork­shop-Rei­he ein sehr inspiri­eren­des Referat.

Hier einige Blit­zlichter aus seinen Aus­führun­gen über die Begleitung von Jugendlichen in der beru­flichen Integration:

  • Eine gemein­same, ein­fache und ver­ständliche Sprache finden!
  • Zeit lassen: Verän­derun­gen und Entwick­lun­gen brauchen Zeit!
  • Per­so­n­en (Klien­ten-) zen­tri­ertes Denken!
    Was ist mir wichtig?
    Was sind meine Träume?
    indi­vidu­elles Exper­ten­tum fördern durch Fokus auf die eige­nen Stärken und weniger Mit­tel­mass anstreben durch Aus­merzung von Defiziten
  • Die Hal­tung des Coach­es ist das A und O: Kein ja, aber son­dern mehr ja, und!
  • Lösungsan­sätze aus­pro­bieren und dadurch lernen!
  • Erfahrun­gen zulassen – durch Schnup­per­lehren und Kurzprak­ti­ka Erfahrun­gen sam­meln und Selb­stein­schätzung fördern!
  • Unbe­d­ingt das per­sön­liche Net­zw­erk ein­set­zen! Die meis­ten Jobs wer­den auf diesem Wege vergeben.
  • Men­toren­tum am Arbeit­splatz – jeman­den zur Seite stellen zur Unter­stützung auf Augen­höhe! Unter­stützen und begleit­en und nicht bestimmen!
  • Abil­i­ty Man­age­ment: Men­schen dort ein­set­zen, wo sie ihre Stärke haben!
  • Inte­gra­tion: Inte­gra­tion gelingt, wenn indi­vidu­ell benötigte Rah­menbe­din­gen berück­sichtigt werden!
  • Ein­fache und effek­tive Meth­o­d­en einsetzen!
    Meth­ode 4+1:
    Was wurde versucht?
    Was wurde gelernt?
    Was ist gelungen?
    Was ist weniger gelungen?
    Wie soll es weit­er gehen?
  • Mein Umfeld zeichnen:
    Wie sieht mein Net­zw­erk aus? Das per­sön­liche Net­zw­erk aufze­ich­nen im Viereck  Fam­i­lie, Fre­unde, wichtige Men­schen (Türöffn­er) und Kreis der pro­fes­sionellen Unterstützung

Und schliesslich…
Begleitung, bis eine Anschlus­slö­sung vorhan­den ist!

Rezepte 20. LTH-Mittagsworkshop

19. LTH-Mit­tagswork­shop:

Mit bewegter Acht­samkeit aus der Stressfalle

Es gibt viele Entspan­nung­stech­niken, welche Kör­p­er und Geist helfen, mit Stress bess­er umge­hen zu kön­nen. Was mache ich jedoch, wenn ich unmit­tel­bar in ein­er Stress­si­t­u­a­tion bin und nicht mehr her­aus­finde? Kon­rad Wiesen­dan­ger hat – inspiri­ert durch einen Mit­tagswork­shop bei uns – ein Buch geschrieben. In seinem Beitrag stellte er Inhalte aus seinem Werk „ESM — Embod­ied Stress Man­age­ment“ vor.
In einem ersten Teil ging er auf anschauliche Weise auf the­o­retis­che Hin­ter­gründe des Stresser­lebens ein. Mit dem Bild des Säbelzah­ntigers machte er ver­schiedene Stress­si­t­u­a­tio­nen im beru­flichen und pri­vat­en All­t­ag sicht­bar, in denen keine vernün­fti­gen Alter­na­tiv­en mehr da sind für eine angepasste Reak­tion und wir nur noch mit dem Tun­nel­blick reagieren. In einem weit­eren Schritt zeigte er auf, welche Rolle die Bewe­gung im ganzen Kon­text spielt. Wie kön­nen wir durch Bewe­gung den Kon­takt zu uns wieder find­en, um acht­sam abschätzen zu kön­nen, ob unser Han­deln auch unser­er Absicht entspricht?
Im zweit­en Teil illus­tri­erte er dies anhand ein­er konkreten Übung, wie wir „grosse“ (Stress-) Momente mit kleinen, dafür wirk­samen Mass­nah­men ange­hen kön­nen. Dabei plädierte er für gefühlte Ästhetik (im Gegen­satz zu normiert­er Ästhetik) als Gradmess­er für den Effekt des per­sön­lichen Wohlbefind­ens. Es wurde in der Folge spür­bar ruhig und gelöst im Raum – ein schön­er Schlüs­sel­mo­ment für die Veranstaltung!

Rezepte 19. LTH-Mittagsworkshop

18. LTH-Mit­tagswork­shop:

Die per­sön­lichkeits­fördernde Wirkung von Bewegung

Hanspeter Gubel­mann zeigte am 18. life­time health Mit­tagswork­shop ein­drück­lich auf, wie per­sön­lichkeits­fördernde Konzepte durch Bewe­gung erfahrbar gemacht wer­den kön­nen. Anhand von evi­denzbasierten Grund­la­gen strich er vor allem eine wichtige Botschaft her­aus: Im Bere­ich der Entwick­lung des Selb­stkonzeptes und der Selb­st­wirk­samkeit kann die Bewe­gung einen wertvollen Beitrag leis­ten. Hier­für sind aber ein­er­seits entsprechend (angeleit­ete) Rah­menbe­din­gun­gen nötig und ander­er­seits Raum, um die gemacht­en Erfahrung reflek­tieren zu kön­nen. Durch entsprechende Fragestel­lun­gen und von kurzen Videoauss­chnit­ten unter­malt, liess der Ref­er­ent die anwe­senden Gäste in ihre Kind­heit zurück schweifen und auf prä­gende Bewe­gungser­fahrun­gen und ‑Erleb­nisse zurückblicken.

In seinen Aus­führun­gen leit­ete Hanspeter Gubel­mann mit der anti­de­pres­siv­en Wirkung eine zweite wichtige Möglichkeit her, mit welch­er das per­sön­liche Wohlbefind­en und damit die eigene Per­sön­lichkeit durch kör­per­liche Aktiv­ität gestärkt wer­den kann. Zudem wies er in der Folge auf die vielfälti­gen Chan­cen in unser­er Gesellschaft hin, sich heute lebenslang und somit dem Alter angepasst zu bewe­gen und sich sinns­tif­tende Erleb­nisse zu ermöglichen. Hanspeter Gubel­mann kam schlussendlich zum damit ver­bun­de­nen Faz­it: Es ist nie zu spät, um sich durch Bewe­gung per­sön­lich weit­er zu entwickeln!

17. LTH-Mit­tagswork­shop:

Soziale Wohlfahrt im Fokus — Her­aus­forderun­gen für Kle­in­städte wie Wetzikon

Gemein­den und Städte sind zunehmend gefordert, die stetig steigen­den Kosten für die soziale Wohlfahrt aufzubrin­gen. Häu­fig wird in diesem Zusam­men­hang an die Sozial­hil­fe gedacht. Dieser Bere­ich war in jüng­ster Zeit auch viel im Fokus der Presse. Mar­cel Peter beleuchtet in seinem Beitrag am Beispiel der Stadt Wet­zikon, wie sich die gesamten Kosten in der sozialen Wohlfahrt zusam­men set­zen. Zudem zeigt er auf, mit welchen Her­aus­forderun­gen die Stadt Wet­zikon im Zusam­men­hang mit den zu erbrin­gen­den Leis­tun­gen kon­fron­tiert ist. Ein Beispiel dafür ist das Span­nungs­feld von aktuellen Spar­mass­nah­men und nach­halti­gen Investi­tio­nen im Inte­gra­tions­bere­ich. Schliesslich informiert er über Lösungsan­sätze und Ten­den­zen, welche sich auf der Ebene von Gemein­den, Kan­to­nen und Bund abze­ich­nen. Was wün­scht sich die Stadt Wet­zikon zur Verbesserung der aktuellen Situation?

16. LTH-Mit­tagswork­shop:

Arbeit und psy­chis­che Gesund­heit: Auswege aus dem Hamsterrad

Die Anforderun­gen der Arbeitswelt sind heute für viele Beruf­sleute so hoch, dass sie neg­a­tive Auswirkun­gen auf die psy­chis­che Gesund­heit haben. Nicht sel­ten sind auch die per­sön­lichen Bew­er­tung­sprozesse in diesem Zusam­men­hang für Erschöp­fungszustände mitver­ant­wortlich. Die Ref­er­entin Julia Blum hat an der ETH Zürich im Bere­ich der Neu­rowis­senschaften dok­to­ri­ert und am Para­plegik­erzen­trum im Bal­grist gear­beit­et. Heute unter­stützt sie unter anderem Teil­nehmende von einem Out­place­ment-Ange­bot darin, durch Entspan­nung­stech­niken ihre Acht­samkeit zu verbessern.

Das The­ma stiess offen­sichtlich auf ein ver­bre­it­etes (ev. nur bre­ites) Inter­esse, kon­nte doch ein Teil­nah­mereko­rd verze­ich­net wer­den! Die Teil­nehmenden kon­nten sich zu Beginn auf einem schön deko­ri­erten Büf­fet mit feinen ara­bis­chen Spezial­itäten ein­deck­en, welche das Team der Star­trampe auch dieses Mal liebevoll zubere­it­et hatte.

In einem ersten Teil informierte Julia Blum über das Steuerungssys­tem unseres Kör­pers – den Sym­pa­thikus und den Parasym­pa­thikus.  Zudem zeigte sie auf, welche Prozesse beim Men­sch unter Stress auf neu­ronaler Ebene ablaufen. Dies­bezüglich hob sie den Begriff des „Default Mode Net­work“ her­vor. Dieses Net­zw­erk im Gehirn ist beispiel­sweise dann aktiv, wenn wir nachts wach­liegen und uns die Gedanken nicht mehr loslassen, so dass wir nicht mehr ein­schlafen kön­nen. Sie zeigte auf, wie wichtig es ist, sowohl nachts als auch während des Tages dem Hirn die Möglichkeit zu geben, die sym­pa­this­che Aktiv­ität run­terz­u­fahren, um nicht auszubrennen.

Dazu stellte sie ver­schiedene bekan­nte Mass­nah­men kurz vor– von der Mas­sage über men­tales Train­ing bis zur pro­gres­siv­en Muske­lentspan­nung (PMR). Sie betonte, dass aktuell mit dem MBSR ein selb­stak­tives Ver­fahren zur Förderung der Acht­samkeit beson­ders im Fokus sei. MBSR ste­ht für Mind­ful­ness Based Stress Reduc­tion und ist eine Tech­nik, um die sym­pa­this­che Aktiv­ität in unserem Kör­p­er wirkungsvoll zu reduzieren. Dies unter­mauerte sie mit den Dat­en von EEG- und fMRI-Mes­sun­gen. Zum Abschluss ihres Beitrages führte sie mit den Anwe­senden eine Acht­samkeit­sübung aktiv durch. Es war ein­drucksvoll, wie still es inner­halb ein­er Minute in der Halle wurde! So kon­nten die Gäste die Wirk­samkeit der Tech­nik 1:1 erleben und gin­gen gestärkt zurück in den (Berufs-)Alltag.

15. LTH-Mit­tagswork­shop:

Prak­tis­che Erfol­gsrezepte für Nach­haltigkeit und soziale Verantwortung

Der 15. lth Mit­tagswork­shop fand am Fre­itag 30. Jan­u­ar 2015 statt. Patrick Honauer, Geschäfts­führer vom Bach­ser­Märt, erzählte in einem beein­druck­enden Refer­at von sein­er Arbeit als Unternehmer im Span­nungs­feld von Nach­haltigkeit und sozialer Verantwortung.

Wie immer an den Mit­tagswork­shops teilte auch dies­mal der Ref­er­ent seine Aus­führun­gen in zwei Abschnitte. Nach­dem die Gäste am Büf­fet aus ver­schiede­nen Köstlichkeit­en auswählen kon­nten, stieg er mit der Geschichte des Bach­ser­Märts in den ersten Teil ein. Er betonte in diesem Zusam­men­hang, dass die Entwick­lungss­chritte der Organ­i­sa­tion bzw. des Net­zw­erks immer aus Antworten auf Fra­gen bestanden, welche von aussen an ihn herange­tra­gen wur­den. Im zweit­en Teil seines Refer­ats ver­ri­et Patrick Honauer seine per­sön­lichen Erfol­gsrezepte für nach­haltiges Arbeit­en unter Berück­sich­ti­gung der sozialen Verantwortung.

Lokal pro­duziert und verkauft — glob­al vernetzt 
Anhand des Nach­haltigkeit- Prinzips, getra­gen von den drei Säulen der ökonomis­chen, ökol­o­gis­chen und sozialen Dimen­sio­nen, stellte der Ref­er­ent die Geschichte des Bach­ser­Märts vor. Was mit der Über­nahme des Gast­be­triebs Neuhof in Bachs begann, sollte sich schnell zu einem für die heutige Zeit sehr inno­v­a­tiv­en und nach­halti­gen Geschäftsmod­ell entwick­eln. Patrick Honauer suchte den Kon­takt mit den ansäs­si­gen Bauern und kon­nte einige überzeu­gen, nach­haltig zu pro­duzieren. Gle­ichzeit­ig ver­sprach er, deren Pro­duk­te im Gasthof zu ver­w­erten: Eine erste lokale Pro­duk­tekette war geboren. Für sein soziales Schaf­fen und seine „offe­nen Türen“ im Gast­be­trieb Neuhof wurde Patrick Honauer eben­so bald bekan­nt, so dass man ihm oft junge Men­schen anver­traute, mit denen selb­st Insti­tu­tio­nen nicht fer­tig wur­den. Die gelebte Inklu­sion stiess jedoch bald an Gren­zen und Honauer entsch­ied sich trotz sein­er ursprünglichen Abnei­gung, pro­fes­sionelle Unter­stützung anzunehmen. Es ent­stand der Lehrbe­trieb­sver­bund axisBildung.

Der Bach­ser­Märt schliesslich war die Antwort auf die Tat­sache, dass das Dorf durch Laden­ster­ben und die abnehmenden Bauern­be­triebe immer mehr an Leben und auch an Begeg­nungszo­nen ver­lor. Der zen­trale Hofladen sollte ein­er­seits den ansäs­si­gen Bauern­be­trieben regionale Absatzkanäle sich­ern und ander­er­seits dem Dorf neues Leben ein­hauchen. Mit der Eröff­nung weit­er­er Quartier­lä­den unter dem Namen Bach­ser­Märt in Zürich kon­nten sog­ar neue Absatzkanäle gener­iert wer­den, welche die lokal und ökol­o­gisch pro­duzierten Lebens­mit­tel ohne Zwis­chen­han­del in die Läden brachte. Dank den neusten Kom­mu­nika­tion­s­mit­teln erfuhr man sog­ar im fer­nen Aus­land vom Erfol­gskonzept des Bach­ser­Märts – seit jüng­ster Zeit hat der Bach­ser­Märt in Nepal einen Partnerbetrieb!

Inte­gri­erende Kraft der Bildung 
Im zweit­en Teil seines Refer­ats ging der Red­ner mit sehr per­sön­lichen Worten auf den Begriff der sozialen Ver­ant­wor­tung ein. Er sprach davon, dass es für ihn gesellschaftlich wichtig sei, den Fokus nach aussen zu richt­en, um über­haupt wahrnehmen zu kön­nen, wer Unter­stützung brauche. Zudem sei es wertvoll, wenn Diver­sität gelebt werde. Dies spielt heute in den Betrieben des Bach­ser­Märt eine wichtige Rolle. Darin arbeit­en junge Ler­nende eben­so wie ältere Men­schen, die aus dem Arbeit­sprozess gefall­en sind. Was für die Grup­pen­dy­namik und die ler­nende Organ­i­sa­tion sehr lohnenswert ist. „Je vielfältiger das gesellschaftliche Umfeld, desto bess­er kann man von einan­der ler­nen“, meinte der Ref­er­ent. Er sprach von der Kraft der Bil­dung, bei der Men­schen auf der gle­ichen Augen­höhe seien und inte­gri­erende Verän­derun­gen sehr begünstigten.

Patrick Honauer erzählte in der Folge der aufmerk­samen Zuhör­erschaft von sein­er Lebenss­chule. Er sprach von sein­er gel­ern­ten Geduld, Entwick­lun­gen zuzu­lassen und den Men­schen auch Zeit zum Ler­nen zu geben — „Warum bekommt der bil­dungss­chwäch­ste Teil der Gesellschaft am wenig­sten Zeit für Bil­dung?“. Er ver­ri­et den Zuhören­den zudem seine per­sön­liche Def­i­n­i­tion von Nach­haltigkeit: Hal­tung zeigen und hin­ter etwas ste­hen bzw. seine Hal­tung auch begrün­den kön­nen und damit in den Dia­log treten mit anderen Men­schen. Und schliesslich sprach er von sein­er Überzeu­gung, nur noch das zu machen, was ihm wirk­lich wirk­lich wichtig sei, dies jedoch dann mit voller Energie und Leidenschaft.

Ganz zum Schluss gab er den anwe­senden Gästen noch etwas zum Nach­denken mit auf den Weg: Wenn wir Schweiz­erin­nen und Schweiz­er bere­it sind, 10% statt 5% unseres Haushalts­bud­gets für unsere Ernährung auszugeben, so kön­nten alle unsere Lebens­mit­tel nach­haltig pro­duziert wer­den und die lokalen Pro­duzen­ten kön­nten ihrer­seits sichere Arbeit­splätze bieten.

14. LTH-Mit­tagswork­shop:

Vom Inte­gra­tionspro­gramm zur Sozialfirma

Am Fre­itag 12. Sep­tem­ber 2014 fand der 14. lth Mit­tagswork­shop statt. Reto Schaf­fer, Geschäfts­führer der Tri­namo AG, stellte den Betrieb und die dahin­ter ste­hende Philoso­phie der Sozial­fir­ma in einem ein­drück­lichen Refer­at vor.

Wie immer an den life­time health Mit­tagswork­shops, kon­nten sich die erschiene­nen Gäste vor Beginn des Refer­ats am schön deko­ri­erten Büf­fet bedi­enen und aus ver­schiede­nen Köstlichkeit­en auswählen.

Der Ref­er­ent stellte ger­ade von Anfang an klar, dass er mit seinen Aus­führun­gen auch etwas anre­gen wolle und deshalb froh sei um direk­te Fra­gen aus dem Plenum. Davon wurde auch rege Gebrauch gemacht. Er stellte die Tri­namo AG als eine der drei grössten Anbi­eterin­nen von Inte­gra­tionsplätzen im Kan­ton Aar­gau vor. Sie habe sich zum Ziel geset­zt, die Teil­nehmenden Ihrer Ange­bote als nor­male Arbeit­nehmende im Betrieb zu inte­gri­eren mit Tätigkeit­en möglichst nah am ersten Arbeits­markt. Dies passiert mit einem gesun­den Mix von fes­tangestell­ten Fach­leuten und den tem­porär eingestell­ten Mitar­bei­t­en­den, welche durch ver­schiedene Zuweisungspart­nern wie der IV, AVIG oder aus dem Asyl­bere­ich ver­mit­telt wer­den. Das vorgestellte Inte­gra­tions­mod­ell sieht dabei vor, dass man von den Werk­stät­ten über die inter­nen in die exter­nen Betriebe „auf­steigen“ kann.

Als Sozial­fir­ma ver­fol­gt die Organ­i­sa­tion sowohl soziale als auch wirtschaftliche Ziele. So wer­den zuweilen Betriebe zugekauft und als Kosten­stelle unter dem Man­tel von Tri­namo weit­er geführt. Mit­tler­weile zählt die Sozial­fir­ma unter anderem neun Restau­rants und weit­ere Betriebe im Bere­ich der Lebens­mit­tel­pro­duk­tion, Wäscherei, Gebäude­tech­nik und Ver­wal­tung. Daneben betreibt die Organ­i­sa­tion zahlre­iche Werk­stät­ten in ver­schiede­nen Handwerksbereichen.

Reto Schaf­fer zeigte weit­er auf, welche Her­aus­forderun­gen bei der Entwick­lung vom Inte­gra­tionspro­gramm zur Sozial­fir­ma gemeis­tert wer­den mussten. So brauchte es die Über­win­dung einiger Hür­den auf poli­tisch und rechtlich­er Ebene, bis die Tri­namo lauf Schaf­fer als erste nicht-gewin­nori­en­tierte AG im Han­del­sreg­is­ter einge­tra­gen war.

13. LTH-Mit­tagswork­shop:

Tran­skul­turelle Kompetenz

Am Fre­itag 28. März 2014 fand der 13. lth Mit­tagswork­shop statt. Osman Besic, Leit­er Gesund­heit und Diver­sität vom Schweiz­erischen Rotes Kreuz in Bern, zeigte in einem span­nen­den Refer­at auf, was tran­skul­turelle Kom­pe­tenz bedeutet.

Tra­di­tioneller­weise kon­nten sich auch dieses Mal die zahlre­ich erschiene­nen Gäste vor Beginn des Refer­ats am wun­der­bar deko­ri­erten Büf­fet bedi­enen. Dieses Mal hat­te sich das Team der Star­trampe aus aktuellem Anlass etwas Spezielles ein­fall­en lassen und Köstlichkeit­en aus acht ver­schiede­nen Län­dern zubereitet.

Unter Tran­skul­tureller Kom­pe­tenz wird die Fähigkeit ver­standen, indi­vidu­elle Lebenswel­ten in beson­deren Sit­u­a­tio­nen zu erfassen, zu ver­ste­hen und adäquate Hand­lungsweisen daraus abzuleit­en. Osman Besic zeigte sich als pro­fun­der Ken­ner des The­mas. Er erzählte ein­drück­lich und durch viele leb­hafte Beispiele unter­legt, wie all­ge­gen­wär­tig und alltäglich Sit­u­a­tio­nen sind, in welchen wir auf­grund unser­er Kul­tur und Prä­gung auf bes­timmte Sit­u­a­tio­nen und Men­schen reagieren. Mit dem Bild der Krähe sym­bol­isierte er die Begeben­heit, dass je nach Stim­mung und Zeit­geist eine Gesellschaft erwün­scht ist oder nicht. Und spielte damit an auf ein momen­tan sehr aktuelles poli­tis­ches The­ma an.

Neben Fach­wis­sen, Empathie und dem ver­trauensvollen Beziehungsauf­bau im Aus­tausch mit anderen Men­schen nan­nte er die Fähigkeit, sich sel­ber reflek­tieren zu kön­nen, als wichtig­ste Eigen­schaft im Zusam­men­hang mit tran­skul­tureller Kom­pe­tenz. Und das Wis­sen sel­ber reiche bei weit­em nicht aus, da in der alltäglichen Anwen­dung die grosse Her­aus­forderung liege.

Jubiläum­san­lass 2013:

15 Jahre life­time health / 5 Jahre Startrampe

Life­time health mit Sitz in Wet­zikon feierte am Fre­itag 15. Novem­ber das 15 – jährige Beste­hen mit einem speziellen Fes­tanlass und öffnete die Türen an der Guy­er-Zeller-Strasse für ein­ge­lade­nen Gäste. Rund fün­fzig Per­so­n­en fan­den sich schliesslich ein, um das Refer­at von Frau Prof Dr. Heike Bruch von der Uni St.Gallen zu erleben. Sie ist Lei­t­erin des Insti­tuts für Lead­er­ship und Personalmanagement.

Die bei­den Geschäft­slei­t­en­den von life­time health, Bar­bara Spör­ri und Samuel Mau­r­er,  liefer­ten in ihren Begrüs­sungsworten einen kurzen Rück­blick über das Wirken der Organ­i­sa­tion, welche seit 15 Jahren im Bere­ich der Gesund­heits­förderung aktiv ist und unter anderem seit fünf Jahren das Beruf­s­in­te­gra­tionspro­gramm Star­trampe in Wet­zikon anbi­etet. Darin strichen sie das vorder­gründi­ge Ziel in ihrer Arbeit mit ver­schiede­nen Ziel­grup­pen her­aus, das Wohlbefind­en und die Leis­tungs­fähigkeit ihrer Kun­den und Klien­ten zu verbessern.

Heike Bruch nahm die Worte auf und zeigte in ihrem Refer­at zum The­ma Gesunde Führung, Energie mobil­isieren und Ressourcen fokussieren auf ein­drück­liche Weise, welchen Ein­fluss ver­schiedene Energien in Teams auf die Kul­tur und den wirtschaftlichen Erfolg von Organ­i­sa­tio­nen haben. Die Ker­naus­sage ihrer Präsen­ta­tion leit­ete sie mit ein­er Frage ins Plenum ein. Sie wollte wis­sen, welch­er Anteil an angenehmer Energie in Teams herrschen sollte, damit Organ­i­sa­tio­nen – auch wirtschaftlich am erfol­gre­ich­sten sind. Sie löste die Frage mit der Auswer­tung der Befra­gung von über 15’000 Mitar­bei­t­en­den auf, in der sie auf das erstaunliche Ergeb­nis von 90% kam. Sie hob jedoch gle­ichzeit­ig her­vor, dass die Studie auch zeigte, dass dies nicht auf Kosten von pro­duk­tiv­er Energie geht. Schliesslich zeigte sie mit weit­eren Ergeb­nis­sen auf, wie wichtig eine gesunde Führung für den länger­fristi­gen Erfolg ein­er Organ­i­sa­tion ist.

Jubiläum­san­lass 2013:

15 Jahre life­time health / 5 Jahre Startrampe

Life­time health mit Sitz in Wet­zikon feierte am Fre­itag 15. Novem­ber das 15 – jährige Beste­hen mit einem speziellen Fes­tanlass und öffnete die Türen an der Guy­er-Zeller-Strasse für ein­ge­lade­nen Gäste. Rund fün­fzig Per­so­n­en fan­den sich schliesslich ein, um das Refer­at von Frau Prof Dr. Heike Bruch von der Uni St.Gallen zu erleben. Sie ist Lei­t­erin des Insti­tuts für Lead­er­ship und Personalmanagement.

Die bei­den Geschäft­slei­t­en­den von life­time health, Bar­bara Spör­ri und Samuel Mau­r­er,  liefer­ten in ihren Begrüs­sungsworten einen kurzen Rück­blick über das Wirken der Organ­i­sa­tion, welche seit 15 Jahren im Bere­ich der Gesund­heits­förderung aktiv ist und unter anderem seit fünf Jahren das Beruf­s­in­te­gra­tionspro­gramm Star­trampe in Wet­zikon anbi­etet. Darin strichen sie das vorder­gründi­ge Ziel in ihrer Arbeit mit ver­schiede­nen Ziel­grup­pen her­aus, das Wohlbefind­en und die Leis­tungs­fähigkeit ihrer Kun­den und Klien­ten zu verbessern.

Heike Bruch nahm die Worte auf und zeigte in ihrem Refer­at zum The­ma Gesunde Führung, Energie mobil­isieren und Ressourcen fokussieren auf ein­drück­liche Weise, welchen Ein­fluss ver­schiedene Energien in Teams auf die Kul­tur und den wirtschaftlichen Erfolg von Organ­i­sa­tio­nen haben. Die Ker­naus­sage ihrer Präsen­ta­tion leit­ete sie mit ein­er Frage ins Plenum ein. Sie wollte wis­sen, welch­er Anteil an angenehmer Energie in Teams herrschen sollte, damit Organ­i­sa­tio­nen – auch wirtschaftlich am erfol­gre­ich­sten sind. Sie löste die Frage mit der Auswer­tung der Befra­gung von über 15’000 Mitar­bei­t­en­den auf, in der sie auf das erstaunliche Ergeb­nis von 90% kam. Sie hob jedoch gle­ichzeit­ig her­vor, dass die Studie auch zeigte, dass dies nicht auf Kosten von pro­duk­tiv­er Energie geht. Schliesslich zeigte sie mit weit­eren Ergeb­nis­sen auf, wie wichtig eine gesunde Führung für den länger­fristi­gen Erfolg ein­er Organ­i­sa­tion ist.

12. LTH-Mit­tagswork­shop

Sup­port­ed Employ­ment — First Place then Train

Am Fre­itag, 21. Juni 2013 fand der 12. life­time health Mit­tagswork­shop statt. Bet­ti­na Bärtsch, Lei­t­erin des Bere­ichs Sup­port­ed Employ­ment der Psy­chi­a­trischen Uni­ver­sität­sklinik Zürich, stellte das Ange­bot Sup­port­ed Employ­ment in einem anschaulichen und span­nen­den Vor­trag vor.

Sie berichtete, dass im Rah­men dieses Ange­bots Men­schen mit psy­chis­ch­er Erkrankung unter­stützt wer­den, eine Anstel­lung im ersten Arbeits­markt zu find­en und dort dauer­haft zu beste­hen. Bet­ti­na Bärtsch informierte über die konkreten Auf­gaben und die Arbeitsweise der dort täti­gen Job-Coach­es, die Finanzierung über ver­schiedene Kanäle, das Ange­bot der Grup­penther­a­pie für Patien­ten in Anstel­lung sowie Forschungsar­beit­en. Erfreulich ist die Forschungserken­nt­nis, dass Men­schen mit psy­chis­chen Erkrankun­gen gute Arbeit­sleis­tung in der Wirtschaft erbrin­gen kön­nen und der Nutzen von Sup­port­ed Employ­ment unab­hängig von Diag­nose, Alter und Geschlecht erwiesen ist. In der täglichen Arbeit mit den Patien­ten sei es wichtig, möglichst indi­vidu­ell zu begleit­en und aktiv mit Behan­del­nden und Arbeit­geben­den zusam­men­zuar­beit­en. So ist es üblich, die Patien­ten auch zu Vorstel­lungs­ge­sprächen oder bei Krisen an den Arbeit­splatz zu begleit­en und vor Ort zu unter­stützen. Voraus­set­zung für solch eine eng­maschige Begleitung sei jedoch, dass der Patient gewil­lt ist, sein Krankheits­bild offen zu leg­en.  Die Entlöh­nung der Patien­ten sei für Bet­ti­na Bärtsch ein wichtiges Instru­ment zur Wertschätzung der Arbeit­sleisung, für dass sie sich gern ein­set­zt.  Die Vor­tragsin­halte zum Ange­bot Sup­port­ed Employ­ment kon­nten durch einen anschaulichen Film aus der Prax­is — mit drei Patien­ten­beispie­len — verdeut­licht werden.

Kuli­nar­isch wur­den die  Besuch­er des Mit­tagswork­shops durch die Star­trampe-Teil­nehmenden ver­wöh­nt — sie präsen­tierten unter der Leitung von Esther Keller und Manuela Vogel ein feines und leicht­es Som­mer-Salat-Buf­fet in einem som­mer­lich-deko­ri­erten Ambiente.

11. LTH-Mit­tagswork­shop

Die Kranken­taggeld­ver­sicherung als frühzeit­iger Akteur in der Wiedereingliederung

Am Fre­itag 8. März 2013 fand der 11. life­time health Mit­tagswork­shop statt. Wern­er Zur­flüh, Leit­er Case Man­age­ment der Con­cor­dia Ver­sicherun­gen, hielt ein sehr span­nen­des Refer­at über die Rolle der Kranken­ver­sicher­er in der beru­flichen Wiedereingliederung.

Er überzeugte mit einem erfrischen­den Auftritt, indem er mit prak­tis­chen Beispie­len zu ver­schiede­nen Fra­gen Stel­lung nahm in Bezug auf das Span­nungs­feld der Akteure inner­halb des Case Man­age­ments. Seine Kern­botschaft lautet, dass durch Ein­bezug sämtlich­er wichtiger Akteure inner­halb eines CM-Fall­es auch kreative Lösun­gen möglich sind. Er betonte dabei die Wichtigkeit der sorgfälti­gen Pflege des Net­zw­erks. Er wies darauf hin, dass direk­te Ansprechsper­so­n­en bei anderen Ver­sicherun­gen (SUVA, IV) eine wichtige Rolle ein­nehmen. Vor allem auch wenn es darum gehe, inner­halb kurz­er Zeit nach dem Bekan­ntwer­den des Aus­fall­es eines Arbeit­nehmers aktiv zu wer­den. Als Beispiel zeigte er die gemein­same Koor­di­na­tion des Taggeld­ver­sicher­ers mit der IV zum Auf­gleisen eines nöti­gen Gutacht­ens auf, mit dem oft viel Zeit gewon­nen wer­den kann. Generell kon­nte er überzeu­gend darstellen, warum ein schnelles Ein­greifen der Kranken­taggeld­ver­sicherung für alle Beteiligten Sinn macht.

Schliesslich hat das Star­trampe Team die Halle mit ein­er Oster­deko­ra­tion auf Früh­ling getrimmt und ein für Auge und Gau­men vorzüglich­es Büf­fet auf die Beine gestellt und somit einen aus­geze­ich­neten Rah­men bot.

10. LTH-Mit­tagswork­shop

Selb­st­mar­ket­ing in den Zeit­en von Social Media

Der 10. life­time health Mit­tagswork­shop zog wiederum viele Inter­essierte an. Sie braucht­en ihr Kom­men nicht zu bereuen. Die bei­den Ref­er­enten Heinz Schopfer und Petra Rohn­er erzählten ein­drück­lich über Chan­cen und Gefahren und ihre Erfahrun­gen mit den sozialen Netzwerken.

Heinz Schopfer erläuterte in seinem Beitrag seinen Selb­stver­such mit sämtlichen gängi­gen Social Media Por­tal­en und erk­lärte deren Funk­tion und Ziel­grup­pe­naus­rich­tung. Er strich die Tat­sache her­aus, dass es im Web 2.0 wichtig ist, neb­st dem Ein­holen von Infor­ma­tio­nen auch selb­st unbe­d­ingt welche anderen zur Ver­fü­gung zu stellen. Er zeigte auf, warum es sich lohnt Wis­sen mit anderen zu teilen. Schliesslich zog er sein ganz per­sön­lich­es Faz­it aus seinem Selb­stver­such im Umgang mit den Social Media.

Auch einen überzeu­gen­den Auftritt hat­te die zweite Ref­er­entin Petra Rohn­er. Sie zeigte in ihrem Beitrag auf, wie man das Por­tal Xing ein­set­zt im Bere­ich Selb­st­mar­ket­ing — sei es zur beru­flichen Ver­net­zung oder aber auch für die Stel­len­suche. Als wichtig beze­ich­net sie die per­sön­liche Pro­fil­seite „über mich“, auf der man sich präsen­tiert und vorstellt. Sie strich her­aus, welche Punk­te dass man dabei beacht­en muss. Sie erläuterte, wie man ein Net­zw­erk auf­baut, pflegt und wie viel Zeit man dafür aufwen­den soll. Sie betonte dabei die Wichtigkeit ein­er struk­turi­erten Zeit­ein­teilung, um das Por­tal effizient ein­set­zen zu können.

Schliesslich hat das Star­trampe Team wieder ein­mal die Halle sehr schön deko­ri­ert und ein aus­geze­ich­netes Büf­fet auf die Beine gestellt. So stand das feine Essen den span­nen­den Beiträ­gen in nichts nach.

9. LTH-Mit­tagswork­shop

Indi­vidu­elles Lernen

Die Teil­nehmenden des  9. life­time health Mit­tagswork­shops am Fre­itag 22. Juni 2012 hat­ten Gele­gen­heit, zwei span­nen­den Kurzrefer­at­en beizuwohnen.

Clau­dio Zam­bot­ti (Schulleit­er der Ober­stufe Egg) bot den Gästen einen inter­es­san­ten und span­nen­den Ein­blick in das Konzept der indi­vidu­ellen Förderung an der Ober­stufe Egg. Durch wöchentlich vier zusät­zliche Lek­tio­nen indi­vidu­elles Ler­nen unter der Auf­sicht von Coachs  ist es den Schü­lerin­nen und Schülern möglich, dort Zeit zu investieren, wo sie indi­vidu­ell benötigt wird. Der Ref­er­ent betonte dabei die Wichtigkeit, den Jugendlichen in einem geschütztem und betreuten Rah­men Eigen­ver­ant­wor­tung abzugeben.

Der Berufs­bild­ner Sil­vio Aschmann (Schreinerei Ernst Wieland AG Zürich) erk­lärte den Gästen die Philoso­phie sein­er Lehrlings­führung. Er set­zt stark auf klare und offene Kom­mu­nika­tion und Ehrlichkeit. Um seinen Lehrlin­gen Selb­st­sicher­heit, fach­lich­es Wis­sen, Wil­lensstärke und Durch­schlagskraft mit­geben zu kön­nen, nimmt er sich viel Zeit und arbeit­et auch indi­vidu­ell an Schwächen und Stärken.

Zum guten Refer­at gehörte auch dieses Mal ein passendes Rah­men­pro­gramm. Das Star­trampe Team bere­it­ete ein feines und schön deko­ri­ertes Zmit­tags­buf­fet zu.

8. LTH-Mit­tagswork­shop

Kom­pe­ten­zen und Poten­ziale sicht­bar machen

Der 8. lth Mit­tagswork­shop vom Fre­itag 9. März fand ein­mal mehr sehr guten Anklang.

Die eige­ladene Ref­er­entin San­dra Sieber-Zys­set (con­SOULt­ing / SAH Zürich) kon­nte den anwe­senden Gästen ein­drück­lich aufzeigen, wie Assess­ment Instru­mente erfol­gre­ich im Prozess der beru­flichen Inte­gra­tri­on einge­set­zt wer­den kön­nen. In ihren Aus­führun­gen unter­strich sie die Wichtigkeit von beglei­t­en­den Mass­nah­men (Coach­ing, Auswer­tungs­ge­spräche, ua), wenn man Poten­zial­abklärun­gen in diesem Zusam­men­hang durch­führt. Sie betonte dabei die inten­sive und ver­trauensvolle Zusam­me­nar­beit von Klient und Betreu­ungsper­son. Ihr Refer­at wurde durch eine prak­tis­che Übung abgerun­det, durch welche sich die Zuhörerin­nen und Zuhör­er ein Bild machen kon­nten über die Gren­zen und den Inter­pra­tionsspiel­raum von der­ar­ti­gen Instrumenten.

Zum guten Refer­at gehörte auch dieses Mal ein passendes Rah­men­pro­gramm. Das Star­trampe Team brachte den Früh­ling in die Halle und bere­it­ete ein feines und schön deko­ri­ertes Zmit­tags­buf­fet zu.

7. LTH-Mit­tagswork­shop

Der Spa­gat des Personalchefs

Umgang mit Leis­tung­sein­schränkun­gen im beru­flichen Alltag

Ein­mal mehr war der lth Mit­tagswork­shop vom Fre­itag 7. Okto­ber ein Erfolg!

Die anwe­senden Gäste erlebten zwei span­nende Kurzrefer­ate der bei­den Fach­per­so­n­en Thomas Braun (Insti­tut für ange­wandte Mor­pholo­gie) und Karl Kalt (Kalt Beck Con­sult­ing) sowie ein­drück­liche Wort­mel­dun­gen von Robert Heinz­er (Per­son­alver­ant­wortlich­er Vic­tori­nox) zum The­ma. Wiederum kon­nten sich die Gäste am feinen Zmit­tags­buf­fet bedi­enen, welch­es durch das Star­trampe Team zubere­it­et wurde.

6. LTH-Mit­tagswork­shop

Ressourcen-Suche in der beru­flichen Integration

In der beru­flichen Inte­gra­tion von Men­schen ist das per­sön­lichkeit­sori­en­tierte Aus­find­ig machen von spez­i­fis­chen Ressourcen und den damit ver­bun­de­nen Chan­cen die grundle­gende Basis ein­er gelin­gen­den und nach­halti­gen beru­flichen Per­spek­tive für Klienten.

Ein­ge­ladene Referenten:
Jean-Pierre Hofer, IV-Stelle Biel/lifetime health
Jürg Jegge, Stiftung Märt­platz, Rorbas-Freienstein

5. LTH-Mit­tagswork­shop

Der beson­dere Lebenslauf als Her­aus­forderung bei der Wiedere­ingliederung in den Arbeitsmarkt

Dies­mal beschäfti­gen wir uns mit der Frage, welchen Ein­fluss der beson­dere Lebenslauf bei der Wiedere­ingliederung in den Arbeits­markt hat. Wie gehen die Arbeit­geben­den mit möglichen Lück­en im Lebenslauf um? Warum ist eine 22-jährige Per­son plöt­zliche zu alt für eine Lehrstelle? Mit welchen Her­aus­forderun­gen wer­den Leute psy­chis­chen Beein­träch­ti­gun­gen bei der Stel­len­suche konfrontiert?

Ein­ge­ladene Referenten:
Theres Mural­ha, autark Arbeitsver­mit­tlung, Dietikon
André Lorenz, Ibiza Fach­stelle für Arbeitsin­te­gra­tion, Riedikon

4. LTH-Mit­tagswork­shop

Interin­sti­tu­tionelle Zusam­me­nar­beit (iiz)

Dieses Mal wird Ihnen die interin­sti­tu­tionelle Zusam­me­nar­beit iiz des Kan­tons Zürich vorgestellt.

Ein­ge­ladene Referentin:
Ursu­la Limach­er-Alge, iiz Koor­di­na­torin Bezirk Hinwil

3. LTH-Mit­tagswork­shop

Ein neuer Fall — Was nun?

Welche Eval­u­a­tion­skri­te­rien sind wichtig, wenn Sie nach Lösun­gen suchen, wie Men­schen mit schwierigem Hin­ter­grund wieder sozial und beru­flich inte­gri­ert wer­den können?

Ein­ge­ladene Referenten:
Ruth Willi, Check-In, Schlieren
Her­bert Düggeli, Fach­stelle Junge Erwach­sene, Winterthur

2. LTH-Mit­tagswork­shop

Beru­fliche Inte­gra­tion — Zusam­me­nar­beit mit KMU

Die Wir geben Ihnen Ein­blick in das The­ma “Beru­fliche Inte­gra­tion — Zusam­me­nar­beit mit KMU”, daneben pfle­gen Sie Net­zw­erkkon­tak­te und set­zen sich für ein wirtschaftlich und sozial starkes Zürcher Ober­land ein.

Ein­ge­ladene Referenten:
Gui­do Bleik­er, Arbeitsin­te­gra­tionsstelle Rüti
Frau Eber­le Fröh­lich, Fröh­lich­IN­FO, www.froehlich.ch

1. LTH-Mit­tagswork­shop

Rück­kehr in den Arbeitsprozess

Wir geben Ihnen Ein­blicke in das The­ma “Rück­kehr in den Arbeit­sprozess”, daneben pfle­gen Sie Net­zw­erkkon­tak­te und set­zen sich für ein wirtschaftlich und sozial starkes Zürcher Ober­land ein.

Ein­ge­laden­er Referent:
Thomas Braun, iamSokrates, www.methodik.net

1. LTH-Mit­tagswork­shop

Rück­kehr in den Arbeitsprozess

Wir geben Ihnen Ein­blicke in das The­ma “Rück­kehr in den Arbeit­sprozess”, daneben pfle­gen Sie Net­zw­erkkon­tak­te und set­zen sich für ein wirtschaftlich und sozial starkes Zürcher Ober­land ein.

Ein­ge­laden­er Referent:
Thomas Braun, iamSokrates, www.methodik.net